Historie

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Geschichte, die wir gemeinsam schreiben
Der Ilse-Kiez ist mehr als nur eine Ansammlung von Häusern und Straßen – er ist ein lebendiges Zeugnis Berliner Stadtgeschichte und nachbarschaftlichen Zusammenhalts. Wer heute durch unsere grünen Höfe spaziert, genießt eine Lebensqualität, die keine Selbstverständlichkeit ist, sondern das Ergebnis mutiger Entscheidungen und gemeinsamer Anstrengungen.

Wo Tradition auf Widerstand trifft
Unsere Historie reicht nur ein Jahrzehnt zurück, doch ein Kapitel prägt das Gesicht des Kiez bis heute besonders: Der Kampf um den Erhalt unserer Innenhöfe.

Es gab Zeiten, in denen die grünen Lungen unseres Viertels durch bauliche Verdichtung und rein wirtschaftliche Interessen bedroht waren. Dass wir heute unter alten Bäumen sitzen können und Kinder in geschützten Räumen spielen, verdanken wir den Menschen im Kiez, die laut wurden, als es darauf ankam. Dieser Geist des Bewahrens – der Wille, den Kiez nicht nur als Wohnraum, sondern als Lebensraum zu verteidigen – ist der rote Faden unserer Geschichte.

Gehen Sie mit uns auf Zeitreise
Auf dieser Seite laden wir Sie ein, die Meilensteine unserer Entwicklung zu entdecken. Von den holprigen Anfängen über die Herausforderungen der Nachkriegszeit bis hin zu den Bürgerinitiativen der jüngeren Vergangenheit.

Kommen Sie mit? Scrollen Sie durch die Jahre und erfahren Sie, wie aus Ideen und Widerstand der Ort wurde, den wir heute unser Zuhause nennen.

Bild 1: Das Unheil kündigt sich an: Über dieses Bau- und Planungsvorhaben wurde am 02.Juni 2016 in der 54. Sitzung des Ausschusses Ökologische Stadtentwicklung durch das BA informiert: Nachverdichtung im Bestand durch Stadtvillen und Geschosswohnungsbau mit einem Anteil von 30% bezahlbaren Wohnraum und integrierte Kita  in der Ilsestraße 18-78, 10318 Berlin

Bild 2: Der erste Presseartikel in einer Berliner Werbezeitung. Viele weitere sollten folgen.

Bild 3: Bereits am 16. August 2016 hat das BA dazu beraten und entschieden, dieses Vorhaben nicht zu befürworten. Das Bezirksamt verständigte sich: „… für das Gebiet einen Bebauungsplan zu erstellen, um die Freiräume zu sichern und das Maß der Bebauung zu beschränken“

Bild 4: Aber eine erfahrene Bürgerin (unsere Bärbel) traute dem Ganzen so nicht!

Sie mobilisiert sich und ihre Umgebung und startet die erste organisierte Aktion: Bürgertreff

Bild 5: Am 27.08.2016 stellt sich Bausenator Geisel den Fragen der Anwohner und zugleich seiner Wählerschaft. Wie sich später herausstellt, war er nicht wirklich eine Hilfe, sondern eher politischer Wegbegleiter der HOWOGE