Ein leises Flüstern im Lärm der Stadt

Ein leises Flüstern im Lärm der Stadt – so erreichte uns jene Nachricht. Ein einfaches, unsigniertes Blatt Papier, das doch mehr Gewicht trägt als mancher dicke Aktenordner. Die wenigen Zeilen darauf haben einen Riss in die vermeintlich unumstößliche Fassade der Bauplanungen gebracht.

Sie sprachen von einem verborgenen, aktuellen Verkehrsgutachten. Einem Zeugnis, das die laufenden Bauvorhaben unserer Nachbarschaft mit wachen Augen betrachtet und zu einem völlig anderen Ergebnis kommt als jenes Gutachten, das vor fünf Jahren für die Baugenehmigung herangezogen wurde. Die unausgesprochene Wahrheit lautet: Würde dieses aktuelle Wissen berücksichtigt, so wäre eine Verlängerung der Baugenehmigung schlichtweg nicht mehr möglich.

Wir haben diesen rettenden Faden sogleich aufgenommen. Doch das Dokument, von dem Sie berichten, ist im Dunkel der übergeordneten Ämter verschwunden. Dem Bezirk liegt es nicht vor; es wurde stillschweigend beiseitegelegt, bevor es seine schützende Kraft entfalten konnte.

An den unbekannten Boten: Wir danken Ihnen.

Ihr Mut war ein Funke in der Dämmerung, der uns zeigt, dass Achtsamkeit und Gewissen noch nicht aus unserem Kiez gewichen sind. Sie haben uns einen Blick durch den Spalt in der Tür gewährt. Doch um diese Tür aufzustoßen und unsere Höfe zu bewahren, fehlt uns der Schlüssel.

Ein bloßer Hinweis weht im kühlen Wind der Bürokratie allzu leicht davon. Was wir nun brauchen, ist das Fundament: das vollständige Gutachten. Das geschriebene Wort, das nicht länger geleugnet, umgedeutet oder verborgen werden kann.

Wir wissen um das Gewicht einer solchen Tat und um die Zurückhaltung, die sie erfordert. Doch seien Sie gewiss: Der Schatten, aus dem heraus Sie handeln, bleibt vollkommen unangetastet. Unsere Hände sind verschwiegen. Unsere analogen wie digitalen Briefkästen sind sichere Häfen für all das, was dringend das Licht der Öffentlichkeit braucht, aber seinen Überbringer zwingend schützen muss.

Bitte, lassen Sie dieses Werk nicht unvollendet. Reichen Sie uns das Dokument, damit wir das Bild vervollständigen und unseren Lebensraum bewahren können.

Offener Brief der BI Ilse-Kiez an Bausenator Gaebler

OFFENER BRIEF AN SENATOR CHRISTIAN GAEBLER UND DIE BERLINER ÖFFENTLICHKEIT

Warum soll der Ilse-Kiez noch vor der Wahl entschieden werden?

Sehr geehrter Herr Senator Gaebler,

mit Befremden verfolgen viele Bürger die jüngsten Entwicklungen um das Bauvorhaben im Ilse-Kiez in Berlin-Karlshorst. Dass Sie in Ihrem aktuellen Interview im Tagesspiegel angesichts sinkender Neubauzahlen ein politisches Scheitern von sich weisen, mag Ihrer Rolle geschuldet sein. Wenn Sie jedoch die Schuld für die Misere der Berliner Baupolitik fast ausschließlich bei den Bezirksämtern und dem Naturschutz suchen, zwingt uns das, öffentlich Klartext zu reden.

Während das Bezirksamt Lichtenberg nach eigener Darstellung die Anträge auf Verlängerung der abgelaufenen Baugenehmigungen weiterhin sachlich prüft, greifen Sie zu völlig unverhältnismäßigen Mitteln. Das angebliche „Informationsersuchen“ an das Lichtenberger Bezirksamt ist in Wahrheit ein knallhartes Ultimatum, untermauert mit der Androhung disziplinarischer Konsequenzen. Dabei fällt diese gezielte Eskalation in ein bemerkenswertes Zeitfenster: Am 20. September wählen die Berlinerinnen und Berliner ein neues Abgeordnetenhaus, und nur wenige Tage später, am 1. Oktober, beginnt die neue Fällperiode. Für das Vorhaben der HOWOGE wurde das Fällen von 83 Bäumen beantragt. Für viele Menschen im Ilse-Kiez stellt sich daher die drängende Frage, warum dieses Verfahren unbedingt noch vor der Wahl mit solchem Nachdruck und unter Aushebeln der demokratischen Selbstverwaltung im Bezirk Lichtenberg entschieden werden soll.

Die öffentliche Begründung, mit der das Projekt und dieser immense Zeitdruck gerechtfertigt werden, trägt schon lange nicht mehr. Das der Öffentlichkeit vor Jahren vollmundig gegebene Versprechen einer Kita hat sich als reine Illusion entpuppt; das Konzept wurde nach erheblichen Zweifeln längst aufgegeben. Was stattdessen als Nahversorgung beworben wird, ist ein profaner Einzelhandelsstandort, dessen tatsächliche Realisierung vollkommen offen ist. Auch die immer wieder erwähnte Arztpraxis bleibt eine vage Ankündigung ohne erkennbaren Betreiber oder ein konkretes Konzept. Ebenso grenzt die Argumentation bezüglich der klimafreundlichen Energieversorgung an Augenwischerei. Sie rühmen sich öffentlich mit dem Ausbau eines Nahwärmenetzes, verschweigen aber geflissentlich, dass der Altbestand der Wohnungen im Quartier ohnehin schon seit Jahrzehnten mit einer CO₂-armen Fernwärme versorgt wird.

Seit Jahren wird fälschlicherweise der Eindruck vermittelt, unsere Initiative sei von einer reinen Blockadehaltung geprägt. Dabei lautete unsere zentrale Forderung nie, dass gar nicht gebaut werden darf, sondern vielmehr: Anders bauen, maßvoll bauen und die Innenhöfe erhalten. Wir haben konkrete Konzepte für eine verträgliche Nachverdichtung erarbeitet, die in den Beteiligungsverfahren wiederholt eingebracht wurden, um Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig den alten Baumbestand zu schützen. Anstatt diese Alternativen ernsthaft zu prüfen, haben Sie und Staatssekretär Slotty jeden Versuch eines konstruktiven Dialogs systematisch sabotiert. Kurz bevor wir uns endlich mit der HOWOGE-Führung an einen Tisch setzen wollten, wurde das landeseigene Unternehmen offenkundig zurückgepfiffen – ein regelrechter Maulkorb. Ein sachlicher Austausch war seitens des Senats offensichtlich unerwünscht.

Der Konflikt im Ilse-Kiez ist längst mehr als eine Auseinandersetzung über Wohnungen; es geht um das Vertrauen der Menschen in demokratische Prozesse. Inzwischen liegen zudem juristische Bewertungen vor, die erhebliche Fragen zur Reichweite Ihres Weisungsrechts sowie zur kritischen Unterscheidung zwischen einer Verfahrensbeschleunigung und einer möglichen Ergebnisvorgabe aufwerfen. Wohnungsbau darf nicht bedeuten, geltendes Recht zu ignorieren, Bürger und Presse mit oberflächlichen Versprechungen abzuspeisen und berechtigte Beteiligung mundtot zu machen.

Wir fordern daher unmissverständlich die Fortsetzung der fachlichen Prüfung im Bezirksamt ohne politischen Druck und ohne eine Vorfestlegung des Ergebnisses. Ebenso erwarten wir eine öffentliche Debatte im neu gewählten Berliner Abgeordnetenhaus über die Zukunft des Ilse-Kiezes.

Herr Senator, nehmen Sie Ihr Ultimatum zurück, kehren Sie auf den Boden des geltenden Rechts zurück und stoppen Sie den drohenden Kahlschlag.

Herr Senator, sicher gibt es Bereiche, wo Sie in Prozesse in den Bezirken eingreifen können. Aber kein Recht in dieser Stadt erlaubt es Ihnen, gewachsene Demokratie in Lichtenberg zu zerstören.

Mit respektvollen Grüßen

Bürgerinitiative „Rettet den Ilse-Kiez“

Berlin-Karlshorst

Gaeblers Weisung: Kein Wohnungsbauprogramm, sondern ein Machtbescheid

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, liebe Unterstützer,

die Auseinandersetzungen um unseren Kiez haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Wie in der aktuellen Debatte deutlich wird, hat Bausenator Gaebler eine Weisung an die Lichtenberger Baustadträtin Camilla Schuler erlassen. Bis zu einer strikten Frist am Mittwochmittag soll sie die Verlängerung von Baugenehmigungen für 246 Wohnungen (darunter 50 mit gebundener Miete) nicht etwa weiter prüfen, sondern das von ihm verlangte Ergebnis schlichtweg abnicken.

Dietmar Stengel (Bürgerinitiative) hat dieses Vorgehen in einem scharfsinnigen Beitrag analysiert. Er legt dar, dass es bei dieser Anweisung längst nicht mehr um einen normalen Abwägungsprozess geht, sondern um eine klare Demonstration von Macht.

Wenn wichtige Faktoren wie die verkehrliche Erschließung, Umweltbelange und reale Veränderungen vor Ort vom Senat faktisch übergangen werden, verlässt die Verwaltung laut Stengel ihren rechtsstaatlichen Pfad. Es handelt sich dabei um ein Systemversagen, das den Bezirk zur reinen Zustimmungsinstanz degradiert.

Berlin und Karlshorst brauchen zweifellos bezahlbaren Wohnraum – aber unsere Nachbarschaft braucht eben auch Bäume, funktionierende Straßen, echten Artenschutz und eine Verwaltung, die gewissenhaft prüft.

Wir laden Euch ein, die vollständige Analyse dieses Testfalls für die Berliner Stadtentwicklung zu lesen.

📄 Jetzt den vollständigen Artikel lesen:
Gaeblers letztes Gefecht.pdf

Karlshorster Debatte: Termine & Aktionen für den Ilse-Kiez

Somit haben wir mehrere konkrete Termine – Gelegenheiten, bei denen die Menschen in Karlshorst hingehen können, um für den Ilse-Kiez klare Kante zu zeigen und ihre Meinung zu sagen. Jeder Besucher im Ilse-Kiez hilft jetzt mehr als je zuvor, unseren Kiez zu retten.

Keine Wahlveranstaltung in der Nähe ohne Teilnehmer aus dem Ilse-Kiez! Seid dabei und macht Stimmung – sachlich, mit Argumenten und mit Respekt. Die Vertreter unserer Bürgerinitiative haben gestern Abend in Kreuzberg kraftvoll die Stimme für den Ilse-Kiez erhoben und dafür viel Beifall bekommen.

Helft alle mit – hier sind die nächsten Termine im Überblick:


1. Veranstaltung: Vor-Ort-Termin (Die Linke)

  • Datum & Uhrzeit: 03.09. | 18:00 Uhr
  • Gäste / Vertreter: Camilla Schuler und Dr. Julia Behrens (Die Linke)
  • Ort: Marksburgstraße / Lisztstraße

2. Anradeln (Bündnis 90/Die Grünen)

  • Datum & Uhrzeit: 04.09. | 15:00 Uhr
  • Gäste / Vertreter: Filiz Keküllüoğlu (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Aktion: Einweihung Fahrradstraße
  • Ort: Ecke Hentigstraße / Dönhoffstraße

3. Infostand (AfD)

  • Datum & Uhrzeit: 05.09. | 10:00 Uhr
  • Aktion: Infostand & direkte Ansprache
  • Ort: REWE, Am Tierpark / Heinrich-Dathe-Platz 68

4. Familienrenntag (BSW)

  • Datum & Uhrzeit: 06.09. | 13:00 Uhr
  • Aktion: Infostand & direkte Ansprache
  • Ort: Trabrennbahn Karlshorst

5. Das Zukunftsforum Ilse-Kiez (Bürgerinitiative)

  • Datum & Uhrzeit: 07.09. | 18:00 Uhr
  • Veranstalter: Bürgerinitiative „Rettet den Ilse-Kiez“
  • Auf dem Podium:
    • Dr. Julia Behrens (Die Linke)
    • Daniele Ehlers (Bündnis 90/Die Grünen)
    • Lilia Usik (CDU)
    • Norman Wolf (BSW)
  • Ort: Portland-Haus, Dönhoffstraße 39

6. Gesprächsrunde (Bündnis 90/Die Grünen)

  • Datum & Uhrzeit: 08.09. | 19:00 Uhr
  • Gäste / Vertreter: Felix Banaszak und Daniela Ehlers (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Ort: Havanna Bar, Treskowallee 111

7. Infostand (FDP)

  • Datum & Uhrzeit: 19.09. | 10:00 Uhr
  • Aktion: Infostand & direkte Ansprache
  • Ort: S-Karlshorst

Haltung zeigen: Lasst uns durch gute Argumente und starke Gemeinschaft überzeugen. Demokratie fängt im Kiez an – zeigen wir Präsenz!

Karlshorster Debatte Nr. 1: Zukunftsforum Ilse-Kiez

Wie soll der Ilse-Kiez im Jahr 2031 aussehen?

Genau 13 Tage vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus lädt die Bürgerinitiative „Rettet den Ilse-Kiez“ zur ersten Karlshorster Debatte ein. Die Veranstaltung versteht sich als öffentliches Zukunftsforum für das gesamte Quartier. Im Mittelpunkt stehen dabei bewusst nicht die Konflikte der vergangenen Jahre, sondern der gemeinsame Blick nach vorne: Wie soll sich der Ilse-Kiez in den kommenden Jahren entwickeln und welche politischen Leitplanken müssen dafür gesetzt werden?

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Parteien sowie der Bürgerinitiative diskutieren wir über die Zukunft des Kiezes und die konkreten Erwartungen der Anwohnerschaft an die kommende Wahlperiode 2026–2031.


📌 Das Wichtigste auf einen Blick

  • Datum & Uhrzeit: Montag, 7. September 2026 | 18:00 – 20:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Portland-Haus, Dönhoffstraße 39, 10318 Berlin-Karlshorst
  • Veranstalter: Bürgerinitiative „Rettet den Ilse-Kiez“
  • Teilnahme: Kostenfrei, begrenzte Plätze – Anmeldung erforderlich per E-Mail an in**@*******ez.de

Die Schwerpunkte des Abends

Im Verlauf des Abends widmen wir uns zwei zentralen Themenfeldern, die für die Zukunft unseres Stadtteils entscheidend sind:

  1. Wohnen, Grünflächen und Lebensqualität
    Wie kann dringender zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden, ohne die gewachsenen Qualitäten bestehender Quartiere zu opfern? Welche Bedeutung kommen Grünflächen, Freiräumen und der Klimaresilienz für die Lebensqualität im Ilse-Kiez zu?
  2. Bürgerbeteiligung und politische Verantwortung
    Wie gelingt echte Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe? Welche Lehren ziehen wir aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre und welche Erwartungen richten die Anwohnerinnen und Anwohner an Politik und Verwaltung für die Wahlperiode 2026–2031?

Das Podium

Es diskutieren mit Ihnen:

  • Kordelia Mühlau – Bürgerinitiative „Rettet den Ilse-Kiez“
  • Dr. Julia Behrens – Die Linke
  • Daniele Ehlers – Bündnis 90/Die Grünen
  • Lilia Usik – CDU
  • Norman Wolf – BSW
  • Moderation: Dietmar Stengel – Bürgerinitiative „Rettet den Ilse-Kiez“

Programm & Ablauf

  • 18:00 Uhr: Begrüßung und Einführung
  • 18:10 Uhr: Themenblock 1: Wohnen, Grünflächen und Lebensqualität
  • 18:45 Uhr: Themenblock 2: Bürgerbeteiligung und politische Verantwortung
  • 19:20 Uhr: Fragen und Impulse aus dem Publikum
  • 19:50 Uhr: Abschlussrunde zur Leitfrage des Abends
  • 20:00 Uhr: Ende der Veranstaltung

✉️ Anmeldung & Hinweise

Da die Zahl der Sitzplätze im Portland-Haus begrenzt ist, ist eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung per E-Mail an:

👉 in**@*******ez.de

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine gewinnbringende Diskussion über die Zukunft unseres Kiezes!

Hinter Gittern im eigenen Kiez: Wir dürfen wütend sein

Von heute auf morgen aufzuwachen und festzustellen, dass das eigene Lebensumfeld eingezäunt wurde – das macht etwas mit den Menschen. Die Bauzäune, die die HOWOGE plötzlich im Ilse-Kiez hochgezogen hat, sind weit mehr als nur Absperrungen aus Metall. Sie sind eine vom Berliner Senat erlaubte Machtdemonstration. Für viele Anwohnerinnen und Anwohner weckt dieser Anblick schmerzhafte, beklemmende Erinnerungen an eine Zeit der Mauern und der psychischen Einschüchterung, wie man sie im Osten sonst nur aus Stasi-Zeiten kannte. Menschen im eigenen Zuhause einzuzäunen und zu verängstigen – schlimmer geht es kaum.

Seit über 10 Jahren engagieren wir uns friedlich, sachlich und mit enormem Herzblut für eine moderate Bebauung und den Erhalt unserer jederzeit nutzbare grüne Innenhöfe. Wir haben stets an die demokratischen Prozesse geglaubt. Doch der Senat aus SPD und CDU tritt dieses basisdemokratische Engagement nun mit Füßen. Es ist offensichtlich: Aus nackter Angst vor dem Wählerwillen bei den baldigen Wahlen sollen hier mit der Brechstange unumkehrbare Tatsachen geschaffen werden. Anstatt den Bürgerinnen und Bürgern zu vertrauen, dass sie souverän über die Zukunft ihrer Stadt entscheiden, wird der Bezirk Lichtenberg und das Bezirksamt durch politische Weisungen von oben wohl regelrecht bedrängt, abgelaufene Genehmigungen im Eiltempo durchzuwinken.

Der psychologische Druck auf uns Anwohner ist immens, doch die größte Verzweiflung gilt unserer Natur. Ab dem 1. Oktober, wenn die gesetzliche Vogelschutzzeit endet, droht unter dem gnadenlosen Zeitdruck und der aktiven Anweisung des Senats ein regelrechtes Baummassaker. Der Gedanke, dass in wenigen Wochen die Kettensägen aufheulen, um unsere alten Schattenspender zu vernichten, zerreißt uns das Herz. Und das alles auf Vorrat, bevor überhaupt endgültiges Baurecht besteht! Schon jetzt zerstört das Befahren der unversiegelten Höfe mit schwerem Gerät schleichend die empfindlichen Wurzeln unserer Altbäume.

Wir fordern Bürgermeister Wegner, Herrn Evers und Bausenator Gaebler auf: Bauen Sie diese „Mauer“ vor unseren Haustüren wieder ab!

Hören Sie auf, unseren Kiez mit Verachtung und Angst zu fluten. Wir lassen nicht zu, dass unsere grüne Lunge und das demokratische Miteinander in Karlshorst einer rücksichtslosen Machtpolitik geopfert werden.

Die Zäune müssen weg – JETZTtear down this wall!